Ansprung liegt knapp 2 Kilometer von Zöblitz entfernt in südöstlicher Richtung. Das langgezogene Waldhufendorf befindet sich in Ortsmitte in etwa 640 Meter über dem Meeresspiegel und grenzt im Süden an eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Erzgebirges. Der Wechsel von Wald- und Offenlandschaft gestattet vielerorts bei Wanderungen und Spaziergängen einen hervorragenden Fernblick.
Bis etwa 1610 trug der Ort noch den Namen "Aschberg" und wurde in alten Urkunden 1434 erstalig erwähnt. Geschichts- und Namensforscher führen diesen Namen auf Berge von Pottasche zurück, welche auf die Erwerbstätigkeit der meisten Bewohner zurückzuführen ist. Holzschlag, Meilern und Äschern - das erforderte die Köhlerei, die bis 1963 hier ausgeübt worden ist.
Auch in Ansprung wurde das weiche, drechselbare Gestein Serpentinit abgebaut. Mit Wasser gefüllte, von kleineren Halden umgebene Steinbrüche zeugen auch heute noch davon.
Zur Gemeinde Ansprung gehören weiterhin die Ortsteile Sorgau und Grundau.
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